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Geschichtliche Daten Pfraunfeld


Erste geschichtliche Daten stammen von einem Wicpert von Pfrumveld, der 1179 ein Gut in Höbing nach Berchtesgaden verschenkte. Der Ort wurde im Dreißigjährigen Kriegbis auf die Kirche vollständig zerstört. Von 1693 bis 1863 Erzabbau. Dieses Bohnerz wurde in Obereichstätt verhüttet. Der Eingang zur früheren Erzgrube ist heute noch zu sehen. 1978 hat sich Pfraunfeld freiwillig der Gemeinde Burgsalach angeschlossen.

In den Jahren 1910 und 1911 wurde die Pfraunfelder Kirche neben der abgetragenen Vorgängerkirche im Friedhof neu erbaut. “In der Gestaltung der Kirche erscheinen neben Anklängen an den Neubarock und  Neuklassizismus auch modernere, zeitgenössische Formgebungen mit Orientierung am  Heimatstil.” Auffällig ist bereits von außen der halbrunde Chorbau mit seiner gliedernden Wandornamentik. Im Inneren überraschen die Höhe und Weite des saalartigen Langhauses, der von einer weiten Tonne überdacht wird. Im lichtdurchfluteten, mit Stuckbändern dekorierten Chorraum erhebt sich der Hauptaltar, daneben Tragstangen mit dem hl. Sebastian und der hl.  Familie. Den Altar beherrscht der Tabernakelaufbau, über dem  sich ein barocker Christus befindet.  “In den Aufbauten der nachträglich aufgestellten Seitenaltäre,  an denen sich Stilzitate des Neurokoko bis Neuklassizismus mischen, wurden Bildwerke  integriert: rechts eine noch spätgotisch gehaltene Muttergottes  mit segnendem Jesuskind vom  Beginn des 16. Jahrhunderts  und die Figuren des hl. Willibald  und der hl. Walburga, Anfang  des 18. Jahrhunderts geschaffen  durch die Handschuher-Schule  in Eichstätt; links die Büsten des  hl. Nikolaus und des hl. Benno  aus dem frühen 17. Jahrhundert.”

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Pfraunfeld

Sonntag 8.30 Uhr (Ferien 8.15 Uhr);
Nennslingen: Sonntag 10.00 Uhr (Ferien nicht)